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Wellenfront LASIK.

Durch die Anwendung der aberrometrischen Lasik (wellenfront geführte Lasik) ist es in den letzten Jahren gelungen, die bereits sehr guten Ergebnisse nach der konventionellen Lasik - Behandlung auf ein noch höheres Niveau zu bringen. Fortschritte hierbei wurden insbesondere auf dem Gebiet der Nachtsehschärfe und der Minimierung von Blendeffekten nach der Lasik Behandlung erreicht.

 

Wellenfront vor und nach Wellenfront Lasik

 

 

 

 

 

 

Unregelmäßige Wellenfront vor wellenfrontgeführter Lasik (links) und regelmäßige Wellenfront des selben Auges nach der Lasik (rechts)

 

Man muss darauf hinweisen, dass nicht jeder Patient für eine Fehlsichtigkeitskorrektur eine Wellenfront basierte Lasik - Korrektur benötigt, da auch nicht jeder Patient Sehfehler höherer Ordnung, sogenannte Aberrationen, besitzt.

Man muss betonen, dass die Wellenfrontbehandlung bei der Lasik primär nicht dazu eingesetzt wird, supernormale Sehschärfen wie etwa 160% nach der Operation zu erreichen, da dies unrealistische Erwartungen erzeugen würde.

Die Wellenfrontbehandlung ist vielmehr dazu geeignet, das Sehen unter ungünstigen Lichtverhältnissen (wie zum Beispiel nachts) zu verbessern. So müsste das so oft zitierte "Adlerauge" korrekterweise eigentlich "Eulenauge" genannt werden!

Die manchmal auftretendesupernormale Sehschärfe nach der Wellenfront basierten Lasik tagsüber ist daher nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Bei einem Standardbesuch beim Augenarzt wird üblicherweise die Sehschärfe bei einem hohem Kontrast gemessen und Werte um 100 % gelten als normal. Die Sehschärfe bei niedrigem Kontrast oder das Dämmerungssehen gehören dagegen nicht zu einer Routineuntersuchung.

Bei der Korrektur einer Fehlsichtigkeit mit Brillen oder Kontaktlinsen wird die Sphäre (Kurz- oder Weitsichtigkeit) und gegebenenfalls die Hornhautverkrümmung (Zylinder, Achse) ausgeglichen. Jedoch hat das menschliche Auge, wie alle optischen Apparate, zusätzlich noch weitere Fehler höherer Ordnung, so genannte optische Aberrationen, wie zum Beispiel die sphärische Aberration und die Koma.

Von den verschiedenen Möglichkeiten, optische Aberrationen darzustellen, ist die Wellenfront - Darstellung am besten geeignet. Fallen parallele Lichtstrahlen in ein Auge, dann werden sie im idealen, aberrationsfreien Fall in genau einem Punkt fokussiert, der im normalsichtigen Auge in der Netzhaut liegt. Bei normalen Augen ist dies allerdings fast nie der Fall. Die Wellenfronten weichen nach Durchtritt durch Hornhaut und Linse von der Idealform ab, und der Bildpunkt ist unscharf und verzogen.

Die Aberrationen des menschlichen Auges führen also zu einer Verschlechterung der Qualität des Netzhautbildes, was, wegen der Verwischung und Verzerrung der einzelnen Bildpunkte, zu einer Verschlechterung des Sehvermögens führen kann. Bereits im 19. Jahrhundert waren die optischen Aberrationen des menschlichen Auges bekannt und wurden unter anderem durch Helmholtz, Tscherning und Gullstrand qualitativ untersucht.

Erst seit etwa zehn Jahren ist es möglich, die Verzerrungen mit so genannten Aberrometern (Wellenfrontanalyser) quantitativ zu vermessen und seit kurzem mit Hilfe des Excimerlasers und der Lasik / Lasek auch zu korrigieren.


Nachtsicht ohne Wellenfront (Wavefront) LasikNachtsicht nach Wellenfront Lasik (Wavefront)

 

 

 

 

Nachtsehschärfe mit Aberration versus Nachtsehschärfe ohne Aberration

Die maximale Sehstärke hängt also von der optischen Qualität des Auges und der Auflösung der Netzhaut ab. Bei Raubvögeln ist eine Sehschärfe von 500 % bis 1000 % möglich ("Adleraugen"), was durch eine andere Struktur der Netzhaut aber auch der Optik des Vogelauges erklärt wird.

Fünf bis 10 mal besser als der Nachbar sehen zu können, bleibt aber ein unerfüllbarer Traum. Eine Sehschärfe von bis zu 160 % kann jedoch bei optimalen optischen Verhältnissen auch beim Menschen nach einer Lasik Behandlung möglich sein.

Korrektur von Aberrationen

In der technischen Optik können Aberrationen durch asphärische Linsen und vorgeschaltete adaptive Optiken ausgeglichen werden, wie das Beispiel des Hubble Teleskops zeigt.


 

 

 

 

 

 

 

Fotografische Aufnahme einer Galaxie ohne (links) und mit (rechts) Korrektur der optischen Abberation.

Die Aberrationen des Auges können durch Brillen oder Kontaktlinsen nicht korrigiert werden, da das Auge beweglich ist und eine Aberrationskorrektur augenzentriert erfolgen muss. Es bleibt als Option also nur die Korrektur mittels der refraktiven Hornhautchirurgie wofür in den letzten Jahren entsprechende neuartige Excimer-Lasersysteme entwickelt wurden.

Bei einer aberrationsgeführten Lasik wird das Auge zuerst mit einem Aberrometer vermessen. Aus dieser Messung wird der Betrag des zu entfernenden Hornhautgewebes an jedem Ort der Hornhaut berechnet, das so genannte Ablationsprofil, und dann der Gewebeabtrag mittels des Scanning-Spot-Lasers erfolgen. Es handelt sich also um eine individuell für jedes Auge "maßgeschneiderte" Laser - Behandlung.


ABLAUF EINER WELLENFRONTGESTÜTZTEN BEHANDLUNG

Wellenfront Messung des Auges vor Lasik

Individuelle Erfassung der Wellenfront mit dem Laser

 

Daten werden vom Messgerät zum Excimerlaser überspielt

Wellenfront Alignement auf die Hornhaut vor der Lasik Augenlaser Behandlung

Wellenfront wird Vorlage für das individuelle Lasik - Abtragungsprofil

Schema Anpassung Auge an Wellenfront vor Lasik

Der Eye-Tracker fixiert das Auge und gleicht selbst kleinste Bewegungen aus

 

Laserung der Hornahaut (Augenlaser Lasik)

Der Excimer Laser trägt bei der Lasik punktgenau das Gewebe ab

 

 

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